Die drei wichtigsten Gründe für das Energiesparen

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Energiesparen wirkt sich nicht nur positiv auf die Natur aus, sondern hat auch politische und ökonomische Vorteile.
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Warum Energiesparen? Wer mit knappen Ressourcen sparsamer umgeht, profitiert in mehrfacher Hinsicht. Immerhin sind viele Energieträger und die für die Energiegewinnung notwendige Infrastruktur (z.B. Kraftwerke und Leitungen) nur begrenzt verfügbar. Insofern wirkt sich das Energiesparen nicht nur positiv auf die Natur aus, sondern hat auch politische und ökonomische Vorteile.

Kosten senken durch  Energiesparen



Wer weniger Energie verbraucht, wird dauerhaft sparen – immerhin sind die Preise für Öl, Strom und Gas in den letzten Jahren stark angestiegen. Diese Preissteigerungen werden von Energiesteuern und steigenden Umlagen noch weiter in die Höhe getrieben. Aus diesem Grund lohnt es sich, sparsamer mit Energie umzugehen und zu versuchen, die Energieeffizienz zu verbessern. Wer weniger Energie verbraucht, ist unabhängiger von zukünftigen Preissteigerungen und kann somit sein Budget entlasten – das gilt für Haushalte ebenso wie für Unternehmen.

Natur- und Umweltbelastung minimieren

Tatsache ist, dass der Energieverbrauch zum Teil verheerende Auswirkungen auf die Umwelt hat. Durch den Verbrennungsprozess entstehen bei der Strom- und Wärmegewinnung (z.B. in Kraft- und Heizwerken sowie bei industriellen Prozessen) nachhaltige Umweltbelastungen. Je nach Energieträger – Gas, Mineralölprodukte, Biomasse oder Kohle – werden bei der Verbrennung verschiedene Gase freigesetzt. Und das ist noch nicht alles: Auch die dabei entstehenden Abfallprodukte wie Feinstaub, Treibhausgase (z.B. Methan, CO2) und Stickoxide (NOX) wirken sich negativ auf das Klima, die Umwelt und den Menschen aus.

Was viele nicht wissen: Durch einen sparsameren Energieverbrauch lassen sich auch hohe gesellschaftliche Kosten vermeiden. Je höher die Umweltbelastungen durch den Energieverbrauch sind, desto stärker können die Kosten im Gesundheitswesen und die Ausgaben für den Bau von Lärmschutzwänden und Co. steigen. Insofern profitiert nicht nur die Natur von einem geringen Energieverbrauch, sondern jeder einzelne.

Abhängigkeit von Energielieferung senken



Es ist leicht verständlich, warum ein sparsamer Energieverbrauch ökologische und ökonomische Vorteile hat. Doch was hat Energie mit Politik und Volkswirtschaft zu tun? Die Antwort ist: Eine ganze Menge. Fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas und Öl sind nur begrenzt vorhanden und werden auf umständliche (und teure!) Weise gewonnen. Da fossile Energieträger in Europa nur sehr begrenzt vorhanden sind, besteht eine hohe energetische Abhängigkeit vom Ausland. Das Problem: Fossile Energieträger werden weltweit benötigt und sind daher stark nachgefragt. Abgesehen davon stammen die Energieträger oft aus geopolitischen Krisenregionen.

Auch der Umstieg auf erneuerbare Energieträger wie Biomasse bedeutet nicht, dass man grenzenlos Energie verbrauchen kann. Da Holz, Energiepflanzen und Co. nur in begrenzter Menge verfügbar sind, müssen sie bei einer erhöhten Verwendung ebenfalls importiert werden. Somit verringert ein sparsamer Energieverbrauch die energetische Abhängigkeit vom Ausland sowie starke Preisschwankungen.

Wer mehr Energie spart und die Energieeffizienz durch moderne Anlagen und Co. erhöht, schützt die Umwelt, seinen Geldbeutel und trägt zu einem besseren Leben für die Allgemeinheit bei. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt in jeder Hinsicht – egal ob für kleine Haushalte oder große Unternehmen.

Weniger Energie verbrauchen und die Energieeffizienz erhöhen – das sind zwei Ziele, die der Umwelt zuliebe jeder erreichen sollte.

1 Kommentar

  1. Im Text oben unter dem Punkt „Natur- und Umweltbelastung minimieren“
    ist die Rede von „Stickstoff (NOX)“ das müsste Allerdings Stickoxide heißen, Stickstoff wäre nur (N) und kommt mit ca.70% natürlich in der Atmosphäre vor und ist ungefährlich.

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