Beim Kochen mit Gas Energie sparen

Kochen mit Gas

Rainer Sturm / pixelio.de

Nicht nur Profiköche setzen beim Kochen auf die Energiequelle Gas. Auch in vielen privaten Haushalten hält das Kochen mit Gas wieder Einzug. Und diese Entscheidung für Gas und gegen Strom ist in vielen Fällen sehr bewusst getroffen worden, denn das Kochen mit Gas kann einige interessante Vorteile mit sich bringen.

Gasherde im 20. Jahrhundert

Während bis zum Ende des 20. Jahrhunderts Gasherde völlig normal in Küchen waren, hatten diese sich in den vergangenen Jahrzehnten fast komplett aus unseren privaten Küchen verabschiedet. Gas wurde als zu gefährlich, zu teuer und nicht zuletzt auch als zu unsauber angesehen. Inzwischen hat sich diese Einstellung deutlich geändert und ein ordentlicher Gasherd darf in keiner modernen und viel genutzten Küche fehlen. Viele Verbraucher haben festgestellt, dass die alten und sich hartnäckig gehaltenen Vorurteile nicht der Wahrheit entsprechen und somit auch nicht mehr zeitgemäß sind.

So sind die Energiekosten, die durch einen mit Gas betriebenen Herd entstehen, deutlich geringer als die Kosten, die Strom hervorrufen würde. Und auch die Umwelt kann mit Gas viel nachhaltiger geschont werden, da es im Gegensatz zu anderen fossilen Brennstoffen deutlich sauberer ist. Obendrein ist Gas deutlich praktischer, da die Temperatur beim Kochen besser reguliert werden kann. Außerdem ist eine Gasflamme stufenlos einstellbar, was bei einem Elektroherd nicht der Fall ist. Auch wenn Elektroherde inzwischen ebenfalls mit unterschiedlichen Stufen ausgestattet sind, reichen diese nicht an die punktgenaue Wärmeregulierung heran, die mit einem Gasherd möglich sind.

Energie und Zeit sparen beim Kochen mit Gas

Wer mit Gas kocht, muss sich nicht um die Restwärme kümmern, die bei Elektroherden gerne einmal angeführt wird. Gas ist an und somit sofort heiß oder aus und damit auch sofort kalt. Dadurch wird deutlich weniger Energie verbraucht, als bei einem Elektroherd, was sich am Ende des Jahres im Geldbeutel positiv bemerkbar macht. Ferner schont Gas die Umwelt. Und auch die Reinigung eines Gasherdes gestaltet sich etwas anders, als bei einem Elektroherd. Letzterer ist oftmals mit einem sehr empfindlichen Ceranfeld ausgestattet, was nach einem besonderen Reiniger und einem weichen Lappen oder Schwamm verlangt. Bei einem Gasherd können die Aufsätze einfach abgenommen werden und die Oberfläche des Herdes lässt sich perfekt reinigen. Auch ohne speziellen Reiniger und ohne extra weiche Lappen.

Lediglich die Handhabung beim Anstellen des Gasherdes mag etwas aufwendiger sein. Wer nämlich noch ein älteres Modell nutzt, bei dem ein Anzünder benötigt wird und das einfache Drehen und Drücken des Knopfes nicht ausreicht, der hat eine Hand weniger frei und muss sich ein paar Sekunden gedulden, bis er die ersten Töpfe auf dem Herd platzieren kann.

Übrigens: Auch wenn Gas relativ günstig ist, sollte vor dem Kauf eines Gasherdes immer ein Gasanbieter-Vergleich vorgenommen werden, da hier Einsparpotenziale lauern.

Sieben nützliche Energiespartipps für den Sommer

Rainer Sturm / pixelio.de

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Tipp Nr. 1: Die kalte Dusche

Sie hört sich schlimmer an, als sie tatsächlich ist, die kalte Dusche. Gerade an heißen Sommertagen ist sie nicht nur für die Köperhygiene wichtig, sondern auch eine sehr gute Abkühlung. Sowohl die Bindegewebe als auch der Kreislauf werden diese Erfrischung zu schätzen wissen und wer damit in den Tag startet, ist garantiert von Anfang an hellwach. Ganz nebenbei lässt sich auf diese Weise noch wertvolle Energie sparen, da das Wasser nicht erst erwärmt werden muss. Darüber hinaus empfiehlt sich die Anwendung von Sparduschköpfen, die das Wasser mit Luft vermischen und dadurch den Wasserverbrauch halbieren. Zusätzlich helfen Wassersparer dabei, den Duschvorgang unterbrechen zu können, ohne das Wasser komplett abdrehen zu müssen. Weiterlesen

Energieeffizienz 2016: Die wichtigsten Änderungen für Bauherren und Hauseigentümer

Energieeffizienz

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Die Bundesregierung hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein. Gedämmten Gebäudehüllen, effizienter Anlagentechnik und der weitestgehenden Nutzung erneuerbarer Energien kommt dabei eine besonders große Rolle zu. Um diese Ziele zu erreichen, wurden in diesem Jahr diverse Neuerungen im Bereich Energieeffizienz sowie energetisches Sanieren und Bauen wirksam, die im Folgenden vorgestellt werden sollen. Weiterlesen

Energieverbrauch zur Weihnachtszeit: Tipps für ein günstigeres Fest

© Fotolia: Jürgen Fälchle

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An Weihnachten darf es gerne mal etwas zu viel sein: Zu viel essen, zu viel trinken – und zu viel Strom verbrauchen. Während die ersten beiden Gepflogenheiten noch unter „typisch weihnachtliche Ausnahme“ verbucht werden können und schlimmstenfalls mit einem schlechten Gewissen einhergehen, kommt der Stromverbrauch doch etwas konkreter, nämlich in Form einer höheren Rechnung daher. Weiterlesen

Katzenklappe 2.0: Der diskrete Zugang ins Passivhaus ist da

BettinaF / pixelio.de

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„Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör’s euch!“ Als Rainer Maria Rilke diese Zeilen niederschrieb, hatte er vermutlich nicht das Verhältnis von Katze und Kilowatt im Sinn. Wer kann, der gewährt seinem Stubentiger Freilauf, wann und wo immer es möglich ist. Die Herrscher auf Samtpfoten wollen schließlich ihr Reich erkunden, gegen Konkurrenten verteidigen und dabei dem einen oder anderen Vogel nachstellen. Und sie möchten ganz sicher nicht erst fragen und betteln, um vor die Türe gelassen zu werden, weil es sich beim Eigenheim um ein nach allen Seiten hin abgedichtetes Passivhaus handelt.
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Energie aus Verdunstung – Forscher erschaffen künstlichen Muskel aus Folie und Sporen

Andreas-Hermsdorf / pixelio.de

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Was haben LED-Leuchten und ein Spielzeugauto gemeinsam? Beide lassen sich mittlerweile auch durch verdunstendes Wasser antreiben, genauer gesagt aus der Energie, die beim Verdunsten entsteht. Das zumindest ist Wissenschaftlern der Columbia University New York mithilfe von Bakteriensporen kürzlich gelungen, indem sie eine Art künstlichen Muskel erschufen. Weiterlesen

Solar- und Windenergie: Komplettversorgung bis 2040 ist möglich

H.D.Volz / pixelio.de

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Wenn Deutschland es mit seiner Energiewende ernst meint, dann hat es noch einiges vor sich. In einer aktuellen Studie geht Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, davon aus, dass die Leistung der Solarkraftwerke auf 200 Gigawatt noch verfünffacht werden müsse. Mittels dieser Studie hat er versucht, den Weg vorzuzeichnen, den man in Deutschland noch gehen müsse, um seine Ziele zu erreichen. Weiterlesen

Energiesparen – mehr Innovation wagen!

Es gibt bereits eine ganze Reihe an energiesparenden Techniken und Innovationen, die zum einen die Wissenschaft begeistern, aber dafür noch längst nicht Eingang in die Praxis gefunden haben. Strom produzierende Fassaden zum Beispiel. Oder kleine Wachskügelchen, mit denen sich Räume kühlen lassen und Fenstergläser, die Räume vor Überhitzung schützen. Es bedarf nur noch der Bauherren und Architekten, die von solchen Innovationen Gebrauch machen.

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Electrosuisse präsentiert neues Qualitätssiegel für Solaranlagen

Die Schweiz hat künftig ein neues Qualitätssiegel zu bieten. Als Initiator fungiert der Fachverband Electrosuisse, der sich für das neue „Swiss-PV-Label“ mit Fachpartnern und Installateuren zusammengetan hat. Das unabhängige Qualitätslabel für Solaranlagen und zugehörige Komponenten soll Kunden gewährleisten, dass ihre Anlagen auch allen Vorgaben entsprechend funktionieren. Weiterlesen