Pflicht für EU-Energielabel an Fernsehgeräten

Fernseher, Computer & Co verursachen rund ein Drittel der Stromkosten

Ein mit Altgeräten ausgestatteter Haushalt verbraucht rund doppelt so viel Energie als Haushalte, die konsequent auf Spargeräte setzen. Vor allem alte Kühl- und Gefriergeräte, Wäschetrockner, Glühlampen oder die uralte Heizungspumpe sind wahre Stromfresser. In sparsamen Haushalten, die vorwiegend energiesparsame Geräte einsetzen, rücken dafür die Energiekosten für Unterhaltungselektronik immer stärker in den Vordergrund. Hier entfallen in einem 3-4-Personenhaushalt rund ein Drittel der Stromkosten auf Fernseher, Computer und Heimelektronik. Zu den Geräten, deren Stromverbrauch oft unterschätzt wird, zählt z. B. der 400-Watt-Plasmafernseher, der nur nebenbei läuft oder der Spiele-PC, der kaum noch abgeschaltet wird. Stromsparen fängt auch hier schon beim Kauf eines neuen Gerätes an. Achten Sie auf niedrige Verbrauchswerte. Ein Blick in die Produktunterlagen kann schnell Auskunft geben über die Effizienz eines Gerätes. Bei vielen der heute auf dem Markt befindlichen Fernsehgeräte wurde beispielsweise die Leistungsaufnahme im Stand-by-Betrieb gesenkt. Abgesehen davon, sollte ein Gerät grundsätzlich ganz ausgeschaltet werden, wenn es nicht benutzt wird. Um kostensparende und umweltfreundliche Geräte zu finden, lohnt sich vor jeder Kaufentscheidung der Vergleich einzelner Geräte. Eine neutrale Orientierungshilfe bietet dabei das neue EU-Energielabel für Fernsehgeräte, das seit November 2011 zur Pflicht wurde. Im neuen Label finden Sie die Angaben der Leistungsaufnahme im Betriebszustand in Watt und den durchschnittlichen, jährlichen Energieverbrauch in Kilowattstunden.

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