Mal eben 350 Euro Stromkosten sparen? So gehts!

Stromzähler mit Geldscheinen

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Die Meldungen über höhere Strompreise durchziehen hierzulande in schöner Regelmäßigkeit die Nachrichtenportale. Aktuell verlangt Vattenfall mehr Geld von seinen Kunden. Als Verbraucher sollte man sich aber nicht dem Gefühl der Machtlosigkeit hingeben, denn auch bei steigenden Strompreisen lassen sich immer noch irgendwo Sparpotenziale ausmachen. Wir geben Ihnen hier ein paar nützliche Tipps, wie sie künftig gleich mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen können, indem Sie einfach ihren Stromverbrauch senken.

1. Glühbirnen gegen LED tauschen

In einem durchschnittlichen Haushalt kostet der Betrieb einer herkömmlichen Glühlampe pro Jahr rund 28 Euro. Höchste Zeit für einen Austausch, denn mit einer LED-Lampe senken sich die Stromkosten auf gerade mal 5 Euro. Noch dazu bieten LED-Lampen eine deutlich größere Lebensdauer, die locker das 10fache einer normalen Glühbirne erreichen kann.

2. Wäsche richtig trocknen

Auch trockene Wäsche kostet Strom, wenn dafür ein Wäschetrockner zum Einsatz kommt. Ein Wäschetrockner ohne Wärmepumpe kommt im Jahr auf gut 70 Euro, mit Wärmepumpe sind es nur noch 24 Euro. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Wäsche an wärmeren Tagen im Freien aufzuhängen, also auf dem Balkon oder der Terrasse. Diese Methode senkt die Stromkosten dann nochmal beträchtlich.

3. Abschalten statt Standby

Fernseher, Stereoanlagen und andere Geräte der Unterhaltungselektronik lassen sich zwar bequem aus dem Standby-Modus wieder einschalten, verbrauchen aber in der Zwischenzeit auch noch Strom. Um sicher zu gehen, dass wirklich kein Strom mehr fließt, einfach eine Steckdosenleiste mit Schalter dazwischenschalten. Im Schnitt bringt diese Maßnahme jedes Jahr rund 40 Euro.

4. Kühlschrank energiesparend betreiben

Der Austausch eines alten Gerätes gegen ein neues kann schon einiges an Strom einsparen. Aber auch die Positionierung des Gerätes spielt eine wichtige Rolle, denn je wärmer der Ort, desto größer auch die Energiekosten. Der Kühlschrank sollte also möglichst weit weg vom Backofen und von Heizkörpern stehen. Am besten eignet sich eine Position vor einer kalten Außenwand.

Auch ein gut gefüllter Kühlschrank läuft effizienter als einer, in dem immer nur das Nötigste lagert. Liegen mehr gekühlte Lebensmittel darin, welche die Kälte sozusagen speichern, verringert sich auch der Stromverbrauch. Zudem empfiehlt es sich, Lebensmittel, die nur vorübergehend aus dem Kühlschrank genommen werden, so bald wie möglich wieder zurückzulegen, damit sie nicht zu warm werden und erneut heruntergekühlt werden müssen. Ein einfacher Tipp, der den Stromverbrauch mal eben um 10 Prozent senkt.

Übrigens ist es im Hinblick auf den Stromverbrauch auch günstiger, den Kühlschrank einmal länger geöffnet zu halten, als ihn mehrere Male kurz hintereinander zu öffnen und zu schließen. Der Stromverbrauch steigt dadurch langsamer an, wie ein Vergleichstest gezeigt hat.

2 Kommentare

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