Macht der Gewohnheit – macht viel aus!

Wecker aus – Licht im Schlafzimmer an, Licht im Bad an, Licht in der Küche an, Kaffeemaschine an, Duschen gehen. Hier brennen bereits zwei Lampen zu viel – zweimal Stromverbrauch, wo er gerade nichts nützt. Eine Gewohnheitssache, und da kommt man nur schlecht gegen an. Statt den Kaffee in eine Thermoskanne umzufüllen bleibt dann die Warmhalteplatte an. Besitzer eines Vollautomaten schalten diesen nicht ab, denn womöglich wird noch eine zweite Tasse benötigt, um ganz das Bewusstsein zu erlangen. Im Briefkasten liegt die aktuelle Stromrechnung – und plötzlich ist man auch ohne Zweitkaffee hellwach.

Neue Gewohnheiten zum Stromsparen

Gewohnheiten an- oder abzutrainieren ist etwas, das nicht von heute auf morgen funktioniert. Englische Psychologen haben bereits vor ein paar Jahren herausgefunden, dass im Schnitt 66 Tage nötig sind, um aus einer bewusst ausgeführten Tätigkeit eine Gewohnheit zu machen. Das gilt allerdings nur für einfache Tätigkeiten, zu denen aber auch das Betätigen des Lichtschalters vor Verlassen des Raumes gehört. Komplexere Gewohnheiten brauchen rund 90 Tage, um an- oder abtrainiert zu werden.

Und das sind nur einige Beispiele. Wie oft laufen PC und Fernseher, obwohl sie gerade nicht benutzt werden. Sicher, es könnte ja sein, dass man gleich nochmal die E-Mails checken muss oder zufällig eine Interessante Sendung beginnt. Aber im Endeffekt sind das nur Ausreden, um abermals Gewohnheiten zu verdecken. Muss eine nur zur Hälfte gefüllte Spülmaschine wegen einem einzigen Teller eingeschaltet werden? Wohl kaum. Den Teller einfach von Hand spülen ginge schneller und würde Strom sparen. Und ja, hier gesellt sich zur Gewohnheit auch ein Stück weit die Faulheit.

Grund genug also, sich die Tätigkeiten einen Tag lang vor Augen zu führen und gegebenenfalls aufzuschreiben. Das kann nämlich den Stromverbrauch erheblich senken. Alles, was dazu benötigt wird, ist Konsequenz. Spätestens bei der nächsten Stromrechnung kommt dann die Belohnung.

3 Kommentare

  1. Pingback: E-Checker Wettbewerb in Trossingen - bewusster Umgang mit Energie

  2. Pingback: 5 Tipps für Energiesparpotenziale in Unternehmen - energiesparblogger.de

  3. Pingback: Weniger Verbrauch beim Rechenknecht: Stromsparen am PC - energiesparblogger.de

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.