Energieverbrauch zur Weihnachtszeit: Tipps für ein günstigeres Fest

© Fotolia: Jürgen Fälchle

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An Weihnachten darf es gerne mal etwas zu viel sein: Zu viel essen, zu viel trinken – und zu viel Strom verbrauchen. Während die ersten beiden Gepflogenheiten noch unter „typisch weihnachtliche Ausnahme“ verbucht werden können und schlimmstenfalls mit einem schlechten Gewissen einhergehen, kommt der Stromverbrauch doch etwas konkreter, nämlich in Form einer höheren Rechnung daher.

Viele Bürger legen hierzulande großen Wert darauf, die weihnachtliche Stimmung mit reichlich Kilowatt zu unterlegen. Festlicher Leuchtschmuck an Fenstern, Türen und Dachkanten sowie aufwendigere Konstruktionen im Vorgarten zeugen Jahr für Jahr davon. Wenn aber gerade zum Weihnachtsfest wegen eines zu milden Klimas mal wieder der erhoffte Schnee ausbleibt, sollten sich Verbraucher mal Gedanken darüber machen, ob es bei diesem Brauch nicht doch einen Optimierungsbedarf gibt.

Leuchtschmuck nicht zu lange brennen lassen

Zur Weihnachtszeit sind die Tage kurz und die Nächte lang. Es herrschen also ideale Bedingungen für Lichterketten und sonstigen Leuchtschmuck. Der muss aber nicht die ganze Nacht hindurch von der Festtagslaune künden und sollte rechtzeitig wieder vom Netz getrennt werden, um Strom zu sparen. Und das kann eine ganze Menge sein: eine einzelne Lichterkette mit 10 Lämpchen mit je 25 Watt Verbrauch benötigt rund 70 Kilowatt Strom, wenn sie 8 Stunden am Stück in Betrieb ist. Hier lohnt sich der Einsatz einer Zeitschaltuhr, um zu verhindern, dass die Lichterkette unnötig lange leuchtet.

Die wirtschaftlichere Alternative: LED-Leuchtschmuck

Wer in neue Dekoration investieren möchte, sollte sich den LED-Lichterketten zuwenden. Diese haben nicht nur einen weitaus geringeren Stromverbrauch, sie halten auch noch deutlich länger als konventionelle Glühlampentechnik. Für die Verwendung im Außenbereich sollte grundsätzlich darauf geachtet werden, dass die Leuchtmittel spritz- und regenwassergeschützt sind. Noch dazu kann LED-Technik wesentlich günstiger sein als beispielsweise herkömmliche Lichterketten. In der LED-Version gibt es diese auch auf der Rolle und als Meterware. Wem das klassische Aussehen mit kerzenförmigen Leuchten lieber ist, der findet im wemio-shop eine passende Alternative. So lässt sich ein Weihnachtsbaum – egal ob innen oder außen – schon für wenige Euro festlich ausschmücken.

Energieeffiziente Weihnachtsplätzchen

Ein paar Tipps, die nicht nur zur Weihnachtszeit einiges an Strom sparen können: Nicht verwendete Backbleche und Grillroste vor dem Aufheizen aus dem Ofen entfernen. Wer mit unempfindlichem Teig wie beispielsweise Mürbeteig beginnt, kann die Plätzchen auch ohne langes Vorheizen in die Röhre schieben.

Auch wenn der Plätzchenduft verlockend sein mag: Während des Backvorgangs sollte der Ofen geschlossen bleiben, denn schon durch ein kurzes Öffnen der Ofentür können 20 Prozent der Wärme verloren gehen. Da der Ofen nicht schlagartig kühler wird, kann er beim letzten Blech schon früher, etwa nach der Hälfte der regulären Backzeit, abgeschaltet werden. Die verbleibende Wärme reicht dann noch locker aus, um die letzten Plätzchen fertig zu backen. Positiver Nebeneffekt: Dadurch sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass diese anbrennen.

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