5 Tipps für Energiesparpotenziale in Unternehmen

Energiesparen im Unternehme

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Niedrigere Energiekosten in Klein- und mittelständischen Unternehmen bedürfen oft keiner großen Investitionen. Schon mit ein paar einfachen Hinweisen, die sich ebenso gut auch im privaten Haushalt umsetzen lassen, können Energiesparpotenziale ausgeschöpft werden.

Abschalten statt Standby

Viele Mitarbeiter lassen ihre Rechner und Drucker beim verlassen der Büros eingeschaltet. Allein der Stand-by-Modus vieler Elektrogeräte führt in Haushalten und Büros insgesamt zu Kosten, die zwischen 5 und 6 Milliarden Euro liegen. Kosten, die sich sehr leicht vermeiden ließen, würde man die Gräte einfach abends komplett abschalten. Zur Umsetzung genügt ein Schalter bzw. eine Steckdosenleiste, die sich komplett abschalten lässt. So können dann auch gleich mehrere Geräte – wie beispielsweise alle an einem Arbeitsplatz – auf einmal abgeschaltet werden.

Richtig Heizen und lüften

Die Regeln, die daheim für das Heizen und Lüften befolgt werden sollten, gelten natürlich auch im Büro. Das Fenster sollte nicht den ganzen Tag auf Kipp stehen. Besser ist es, mehrmals täglich eine Stoßlüftung durchzuführen. Für den kompletten Luftaustausch genügen oftmals schon 5 Minuten. Der Raum selbst kühlt dabei nicht aus und die Heizkosten sinken. Allein durch energiebewusstes Verhalten der Mitarbeiter lassen sich laut TÜV Rheinland die Energiekosten oftmals bereits um bis zu 10 Prozent senken.

Beratung nutzen

Das Einsparpotenzial gerade im produzierenden Bereich ist oft erheblich, indem man z.B. einzelne Produktionsprozesse anpasst oder zusammenlegt. Weitere große Sparpotenziale liegen im Bereich Heizung oder Wärmeerzeugung. Hier können unabhängige Energieberater die Ausgangslage aufnehmen und verschiedene Lösungen erarbeiten. Die Kosten für eine unabhängige Beratung haben sich meist in wenigen Monaten rentiert.

Preise vergleichen

Spezielle Stromtarife für Gewerbekunden sind oftmals preiswerter, als Haushaltsstromtarife. Ein Vergleich lohnt sich.

Fördermittel nutzen

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben zusätzlich die Möglichkeit, sich Energiesparmaßnahmen staatlich fördern zu lassen. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können entsprechende Förderprogramme beantragt werden. Als KMU gelten Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von weniger 43 Millionen Euro oder einem Umsatz von maximal 50 Millionen Euro pro Jahr.

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