Umfrage: Deutsche sind auch im Sommer wahre Energiesparmeister

Deutsche sind auch im Sommer
wahre Energiesparmeister
Foto ┬ę Thorben Wengert /pixelio.de

In Deutschland sind hei├če Zeiten angebrochen: Der Sommer hat uns fest im Griff und sorgt f├╝r Temperaturen jenseits der 30┬░-Marke. Nicht nur Baden, Grillen oder Faulenzen ist da richtig cool – auch das Thema Energiesparen liegt bei deutschen Bundesb├╝rgern ungebrochen im Trend. Das legt zumindest eine repr├Ąsentative Umfrage nahe, die das Marktforschungsinstitut YouGov durchgef├╝hrt hat.

Energieverbrauch: Deutschland im L├Ąndervergleich

Was das Energiesparen betrifft, besteht in Deutschland noch Luft nach oben. Laut CIA Factbook liegt die Bundesrepublik mit ihrem Pro-Kopf-Stromverbrauch im internationalen Vergleich auf Rang 42 – und damit deutlich im oberen Drittel der 217 gelisteten Staaten. Exakt 6.385,09 kWh pro Einwohner werden hierzulande im Schnitt verbraucht. Zum Vergleich: Griechenland, Italien und Spanien kommen mit etwas weniger als 5.000 kWh pro Kopf aus. Im wirtschaftlich schwachen Liberia, wo gro├če Teile der Bev├Âlkerung keinen Zugang zum Stromnetz haben, wurden gar nur 8,32 kWh pro Einwohner verbraucht.

Ein so geringer Energieverbrauch ist in entwickelten Staaten wie Deutschland zwar utopisch. Doch damit die Energiewende gelingt, muss der Stromverbrauch insgesamt sinken – und dazu kann jeder und jede Einzelne seinen Beitrag leisten.

70 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als Energiesparmeister

Dass das Thema Energiesparen in den K├Âpfen der Menschen angekommen ist, zeigen aktuelle Erhebungen. Insgesamt 2.051 Personen hat die Online-Community YouGov┬á im Mai 2018 online zum Thema Energie- und Stromverbrauch im Sommer befragt. Das ├╝berw├Ąltigende Ergebnis: Fast 70 Prozent der Deutschen legen zu jeder Jahreszeit gro├čen Wert darauf, Energie zu sparen. 12 Prozent sind der Meinung, dass das Thema eher in den Wintermonaten relevant ist, w├Ąhrend 7 Prozent verst├Ąrkt in der warmen Jahreszeit auf ihren Energieverbrauch achten.

Stromfresser Klimaanlage ist unpopul├Ąr

K├╝hlen Kopf bewahren 95 Prozent der Deutschen im Sommer auch ohne Klimaanlage: Anders als in vielen weiteren L├Ąndern sind Klimager├Ąte zur Raumk├╝hlung hierzulande eher die Ausnahme. Das schont sowohl die Umwelt als auch die Geldb├Ârse, denn Klimaanlagen im Dauergebrauch sind eine wahre „Energieverbrauchss├╝nde“. Etwas stromsparender sind da schon Ventilatoren, die die Luft zwar nicht k├╝hlen, aber zumindest f├╝r eine frische Brise sorgen. Doch nur 13 Prozent der Befragten stellen bei tropischen Au├čentemperaturen den Zimmerventilator auf h├Âchste Stufe.

Effektiv und klimaschonend: Hitze aussperren

Wenn die Hitze von vornherein drau├čen bleibt, muss weniger gek├╝hlt werden. Dieses Grundprinzip beherzigen bereits 70 Prozent der Deutschen, indem sie morgens l├╝ften und anschlie├čend die Fenster schlie├čen sowie die Rollos herunterlassen. Diese passive K├╝hlmethode kostet nichts, ist effektiv und zudem klimafreundlich – zumindest solange es in der Wohnung nicht so dunkel wird, dass k├╝nstliches Licht n├Âtig ist. F├╝r Abk├╝hlung sorgt ├╝brigens auch eine kalte Dusche. Etwa jeder F├╝nfte erfrischt sich auf diese Weise und spart nebenbei die Energie zum Aufheizen des Wassers.

Energie sparen mit einfachen Mitteln

Wer in der warmen Jahreszeit zum Energiesparmeister werden will, muss jedoch keinesfalls auf pers├Ânlichen Komfort verzichten. Im Gegenteil, viele Energiespartipps f├╝r den Sommer sind h├Âchst einfach, aber wirkungsvoll!

Werden etwa nicht ben├Âtigte Elektroger├Ąte komplett vom Netz genommen, dann verbrauchen sie weder Strom noch geben sie unn├Âtig W├Ąrme in den Raum ab. N├╝tzlich ist dabei eine Steckdosenleiste, durch die sich mehrere Ger├Ąte zugleich vom Netz nehmen lassen. Laut Umfrage deaktivieren 56 Prozent der Deutschen den Standby-Modus von Elektroger├Ąten zumindest dann, wenn sie verreisen. Und immerhin 16 Prozent schicken zus├Ątzlich ihren K├╝hlschrank auf Urlaub, indem sie ihn leeren, abtauen und anschlie├čend abschalten.

Beim Kauf neuer Elektroger├Ąte lohnt es sich ├╝brigens auf die Effizienzklasse zu achten, die EU-weit einheitlich gekennzeichnet wird. Eine hohe Effizienzklasse (A+ bis A+++) steht f├╝r einen geringeren Energieverbrauch – und damit f├╝r weniger Energiekosten und weniger Emissionen.

Klimaschutz: Eine Frage des Alters?

Eine aktuelle YouGov-Umfrage aus dem Mai 2019 legt beim Thema Energiesparen einen spannenden Alterstrend nahe: So sind es vor allem die ganz Jungen und die ├älteren, die dem Klimaschutz durch Sparma├čnahmen im Haushalt auf die Spr├╝nge helfen wollen. In der Gruppe der 18- bis 24-J├Ąhrigen bekennen sich 43 Prozent zu ganz konkreten Ma├čnahmen wie der Nutzung von Energiesparlampen. In der mittleren Altersklasse (25 bis 34 Jahre) sinkt dieser Anteil dagegen auf 34 Prozent. Mit gutem Beispiel gehen die ├╝ber 55-J├Ąhrigen voran, von denen 54 Prozent aktiv versuchen im Haushalt Strom zu sparen. Fast 60 Prozent der ├älteren verzichten au├čerdem auf den W├Ąschetrockner, w├Ąhrend das unter den J├╝ngeren (18 bis 34 Jahre) nur knapp jeder Zweite tut.

Energiesparma├čnahmen nach Altersstruktur

Energiesparma├čnahmen nach Altersstruktur

Strom aus klimafreundlichen Quellen beziehen

Ganz ohne Strom geht es aber auch im Sommer nicht. Wer durch seinen privaten Energieverbrauch nicht weiter den Klimawandel anheizen will, kann aber zumindest auf nachhaltige Energiequellen umsteigen. Dass ├ľkostrom aus regenerativen Energietr├Ągern nicht teuer sein muss, beweisen ├ľkostromanbieter wie die WEMAG. Sie bieten Verbrauchern die M├Âglichkeit, zertifizierten ├ľkostrom aus regenerativen Quellen wie Sonne, Wind und Wasserkraft zu beziehen – und das zu fairen, stabilen Preisen. So kann jeder seinen Beitrag zur Energiewende leisten.┬á

Der gro├če Vorteil: Wer im Sommer bei den Stromkosten spart, dem bleibt mehr Geld f├╝r Reisen, Ausfl├╝ge und andere sch├Âne Dinge des Lebens.

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