Ein genaues Bild machen

Thermografie-Sonderaktion der Energie-Sparzentrale

Thermografie Analyse

Gut sanierte historische Stadtvilla
mit kleineren Wärmeleckagen

Die im Kundenmagazin angebotene Thermografie-Aktion fand großen Zuspruch. Den ganzen Winter waren die Energieexperten für unsere Kunden in Mecklenburg im Einsatz, um Wärmeverluste an Häusern aufzuspüren. Die zahlreichen Aufträge wurden wegen optimaler Verhältnisse nur am frühen Morgen oder am späten Abend abgearbeitet. Wir fanden dabei Häuser in allen Zuständen vor, von der Sparbüchse bis zum Energiefresser.

Wärmeverlust

Reihenendhaus mit gedämmter
Fassade und fehlerhafter Haustür

Jedoch spart eine Thermografie alleine noch keine Energiekosten. Sie ist nur der Anfang einer energetischen Modernisierung oder die Qualitätskontrolle nach einer erfolgten Sanierung. Ein Kunde vermutete einen Defekt an unserer Thermokamera, da wir nichts an seinem fünf Jahre alten Energiesparhaus fanden. Erst der Blick auf das Haus seines Nachbarn bewies das Gegenteil, denn dieses Haus ‚leuchtete orange’ auf dem Display. Insgesamt zeigte sich, dass das Energie-Bewusstsein der Hausbesitzer stark gestiegen ist. Da die Kamera alle Wärmeleckagen aufzeigt, erinnerten sich viele Heimwerker an Versäumnisse wie schlecht isolierte Heizungsrohre oder an schlecht erreichbare Ecken bei der Dachdämmung. Wichtig ist dabei immer die Einbeziehung der Kunden. Ich habe die Leute immer auf das Display schauen lassen und Tipps und Ratschläge vor Ort gegeben, noch bevor ich den Bericht angefertigt habe.

Dachdämmung

Älteres Haus mit fehlerhafter/
fehlender Dachdämmung

Energetisch besonders auffällig waren Einfamilienhäuser, die zu DDR-Zeiten gebaut wurden. Hier war der mangelnde Dämmstandard offensichtlich. Aber auch undichte Haustüren und Baupfusch waren erkennbar sowie die Erklärung für Schimmel im Haus. Das Einsparpotential für ein unsaniertes Haus beträgt bis zu 80% der Heizkosten. Eine Thermografie ist ein erster Schritt, eine fundierte Energieberatung wichtiger.

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