Elektrofahrzeuge in der Öffentlichkeit: E-Kennzeichen

Nachhaltig tanken mit Elekroautos

Nachhaltig tanken mit Elekroautos
Foto © Barbara Eckholdt /pixelio.de

Mehr nicht-monetäre Anreize für E-Mobilität. Das ist das Ziel einer Initiative bestehend aus dem Bundesverband eMobilität (BEM) und dem Bundesverband Solare Mobilität (BSM). Es soll Elektroautos beim Verbraucher beliebter machen. Ein Weg, dieses Ziel zu erreichen, ist das einheitliche Kennzeichen für Elektroautos. Es soll Bestandteil eines Gesetzesentwurfs bezüglich der Elektromobilität sein, auf deren Umsetzung die beiden Verbände derzeit drängen. Der Gesetzentwurf enthält seit langem geforderte Punkte, die nötig sind, um Elektromobilität im großen Stil auf Deutschlands Straßen zu etablieren.

Konkrete Nutzungsvorteile durch das E-Kennzeichen

BEM-Präsident Kurt Sigl und die BSM-Vorsitzende Thomic Ruschmeyer erläutern die Vorzüge des Kennzeichens: Mit dem einheitlichen Kennzeichen für Elektrofahrzeuge sollen Nutzervorteile verbunden sein. Dazu gehören beispielsweise die Mitbenutzung von Sonderspuren, vergünstigtes Parken oder die exklusive Zufahrt in bestimmte Wohngebiete und Lieferzonen. Im Gegensatz zur bekannten Null-Emissions-Plakette soll das Kennzeichen E sowohl vorne als auch hinten am Fahrzeug sichtbar sein. Das ermöglicht eine schnellere Prüfung, ob die Nutzervorteile auch mit Recht in Anspruch genommen werden.

Gute Gründe für das Kennzeichen E

Man verspricht sich von dem Kennzeichen, die Elektromobilität in Deutschland entscheidend voran zu bringen. Dazu werden gleich mehrere Gründe genannt:

– Verbesserung der Sichtbarkeit von Elektromobilität in der Gesellschaft.
– Leichtere Identifizierung von Elektrofahrzeugen in Kfz-Werkstätten und an Unfallstellen, da bei beiden weitergehende Qualifikationen für die verwendete Hochvolttechnik erforderlich sind.
– Höhere Akzeptanz in der Bevölkerung durch gesetzliche Anerkennung
– Staatliche Unterstützung zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes
– Da die steuerliche und versicherungstechnische Behandlung von Elektrofahrzeugen nicht den herkömmlichen Grundsätzen folgt, werden Bestimmungen benötigt, die den Besonderheiten auch gerecht werden.

Das neue Kennzeichen soll nach Forderung der Verbände allein für lokal emissionsfreie Fahrzeuge Verwendung finden. Dazu gehören rein elektrisch betriebene Fahrzeuge, Plug-In-Hybride und Elektrofahrzeuge mit eingebautem Range-Extender. Darüber hinaus sei es noch wünschenswert, das Kennzeichen an den tatsächlichen Verbrauch an Strom aus erneuerbaren Energien zu koppeln. Damit soll sich dann feststellen lassen, ob Elektromobile tatsächlich sauber unterwegs sind.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.