Was sind die Vorteile von Ökostrom?

In der Vergangenheit gab es bereits Ereignisse, die uns allen gezeigt haben, dass die Atomenergie nicht sicher ist. Abgesehen davon werden durch die konventionelle Energieerzeugung wichtige Ressourcen verbraucht, die sich nicht von selbst erneuern. Um die Natur zu schonen, wurde im Laufe der Jahre versucht, mehr Strom aus alternativen Energiequellen zu gewinnen. Mit Erfolg: Inzwischen gibt es zahlreiche Windparks, Solarfelder, Wasserkraftwerke, Geothermie-Kraftwerke und vieles mehr. Da Ökostrom die Natur kaum belastet und sich nicht negativ auf das Klima auswirkt, ist es wichtig, ihn verstärkt zu fördern und zu nutzen.

Umschalten bei der Stromerzeugung

Umschalten bei der Stromerzeugung
Foto © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt /pixelio.de

Ökostrom und die Umwelt – ein tolles Team

Bei der Herstellung von konventionellem Strom werden fossile Energieträger wie Gas, Öl und Kohle verbrannt, die Kohlendioxid enthalten und somit nicht CO2-neutral sind. Im Gegensatz dazu ist die Erzeugung von Ökostrom unbedenklich. Da ein steigender Anteil des Energiebedarfs durch Ökostrom gedeckt wird, verringert sich die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, die nur in begrenzter Menge auf der Erde vorkommen. Das bedeutet natürlich auch, dass man weniger abhängig von kostspieligen Energieimporten (Erdöl) ist. Wer sich für einen Ökostromanbieter entscheidet, hat die Möglichkeit, seinen eigenen Kohlendioxidausstoß um bis zu 80 Prozent zu verringern.

Ökostrom schafft Arbeitsplätze

Für die Erzeugung von Ökostrom werden immer bessere und modernere Anlagen benötigt. Das bedeutet natürlich auch, dass sich der Ausbau von solchen Anlagen positiv auf die Wirtschaft auswirkt. Allein in den letzten Jahren sind in Deutschland ca. 215.000 neue Arbeitsplätze in der Erneuerbare-Energien-Branche entstanden. Schätzungen zufolge sollen bis 2020 rund 500.000 Menschen ihren Lebensunterhalt mit der Bereitstellung von Wärme, Strom und Kraftstoffen verdienen, die aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Im Gegensatz dazu arbeiten in der Atomindustrie nur ca. 30.000 Menschen.

Ökostrom zum Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt

Die meisten Menschen könnten sich ein Leben ohne Stromversorgung nicht mehr vorstellen. Doch dieser „Luxus“ hat einen hohen Preis – zumindest dann, wenn es sich um konventionell erzeugten Strom handelt. Kernkraftwerke und Co. verschmutzen die Umwelt und stoßen schädliche Emissionen aus, die den Klimawandel vorantreiben. Aufgrund der hohen Belastung kommt es natürlich immer häufiger zu Umweltkatastrophen wie Überschwemmungen, Tornados und Co. Abgesehen davon besteht in solchen Kraftwerken immer eine Unfallgefahr. Falls irgendetwas – und sei es nur eine Kleinigkeit – schiefgeht, kann das verherende Folgen für die gesamte Bevölkerung haben. Wir alle kennen die Bilder von Menschen, die durch radioaktive Strahlen sehr krank geworden oder sogar gestorben sind. Den stetig steigenden Energiebedarf mit konventionellem Strom zu decken ist nicht nur umweltschädlich, sondern sorgt im Endeffekt auch dafür, dass wir uns selbst ein Bein stellen.

Durch Ökostrom ist es möglich, wieder eins mit der Natur zu werden. Kein Verbrauch von begrenzten Ressourcen, keine Umweltverschmutzung, keine Gefahren durch radioaktive Strahlen – so könnte die Welt aussehen, wenn der Strom nur noch aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Und dafür kann jeder einzelne etwas tun: Wer den Stromanbieter wechselt und sich für Ökostrom entscheidet, sagt bewusst „Nein“ zur Atomenergie.

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