In der Weihnachtszeit auf den Stromverbrauch achten

LED Lichterkette

Benjamin Klack / pixelio.de

Für die meisten Hausbesitzer gehört eine stimmungsvolle Beleuchtung einfach zur Weihnachtszeit dazu. Ob Leuchtbögen, Lauflichter oder Lichtschläuche – es gibt viele Möglichkeiten, um den Innen- und Außenbereich zu verschönern. Doch was so verträumt aussieht, sorgt später oft für böses Erwachen – nämlich dann, wenn die Stromrechnung ins Haus trudelt. Auch diejenigen, die die Weihnachtsbeleuchtung sparsam „dosieren“, sollten ihren Stromverbrauch überprüfen. Der TÜV Rheinland hat in diesem Zusammenhang energiesparende Alternativen vorgeschlagen.

In Anbetracht der steigenden Energiepreise ist es wichtig, besonders achtsam mit Strom umzugehen. Hier ein Licht einschalten, dort eine Lampe brennen lassen – solche Kleinigkeiten können auf Dauer teuer werden. Gerade zur Weihnachtszeit erhöht sich der Stromverbrauch in vielen Haushalten. Nach Angaben des TÜVs Rheinland beträgt die Leistung eines ca. 20 Meter langen Lichtschlauches rund 300 Watt, wenn er mit normalen Glühlampen ausgestattet ist. Brennt dieser Lichtschlauch von Anfang Dezember bis zum Dreikönigstag (06.01.) täglich acht Stunden lang, betragen die Gesamtkosten bei einem durchschnittlichen Strompreis von 27 Cent/kWh ca. 24 Euro. Das ist zwar keine hohe Summe, doch mit einem LED-Lichtschlauch würden sich die Kosten auf nur 8 Euro belaufen. Bereits bei der Außenbeleuchtung kann man somit 16 Euro pro Jahr sparen – und das, ohne auf Weihnachtsstimmung verzichten zu müssen.

Von daher gesehen lohnt es sich, in Weihnachtsbeleuchtung mit LED-Technik zu investieren. Zwar sind die Anschaffungskosten deutlich höher als bei normaler Beleuchtung, doch die LED-Leuchtmittel halten länger als klassische Glühlampen. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Sicherheit des LED-Lichterschmucks: Durch den Betrieb an einem Transformator herrscht nur eine ungefährliche Kleinspannung. Thomas Haupt, der als Produktsicherheits-Experte beim TÜV Rheinland tätig ist, sagte: „LED-Lichterschmuck ist nicht nur sehr langlebig, sondern auch hochwertig und sicher.“

Doch es gibt Ausnahmen: Billige Produkte, die man auf Grabbeltischen und Co. findet, halten nicht immer das, was sie versprechen. Deshalb ist es wichtig, den Lichterschmuck ausschließlich von vertrauenswürdigen Händlern zu kaufen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass auf der Verpackung Name und Adresse des Herstellers sowie deutschsprachige Sicherheitshinweise stehen. Möchte man die Lichtdeko im Freien verwenden, spielt das Kürzel „IP44“ eine entscheidende Rolle. Das sagt nämlich aus, dass der Leuchtschmuck eine ausreichende Wetterfestigkeit besitzt. Zu guter Letzt sind hochwertige Produkte auch mit dem GS-Zeichen versehen, das die Erfüllung wichtiger Normen bestätigt. Guter LED-Leuchtschmuck ist in der Anschaffung zwar etwas teurer, doch er hält deutlich länger als die billigen Modelle. Billig ist auf Dauer teuer – dieses bekannte Sprichwort trifft auch beim Kauf von LED-Leuchtdeko zu.

Wer sich dafür entscheidet, bei der Weihnachtsdeko zu LED-Lichtern zu greifen, sollte zudem auf die Lichtfarbe achten. Nicht jeder verfällt bei einem kalten, blauen Licht in Weihnachtsstimmung: Warmweiße Lichter sind daher oft beliebter. Das Angebot an LED-Leuchtschmuck ist inzwischen sehr umfangreich. Ob Lichterbögen, Lichterketten oder Weihnachtsbaumkerzen – wer sein Haus stimmungsvoll dekorieren und dabei die Stromkosten im Rahmen halten möchte, trifft mit LED-Leuchtdeko die richtige Wahl.

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.